Rechtsanwalt Dr. David Einhaus

Dr. David Einhaus ist als dreifacher Fachanwalt (für Internationales Wirtschaftsrecht, für Handels- und Gesellschaftsrecht, für Steuerrecht) Referatsleiter für das nationale und internationale Wirtschaftsrecht, insbesondere Gesellschafts- und Handelsrecht sowie Steuerrecht. Dazu gehört auch die grenzüberschreitende Vertragsgestaltung, insbesondere bei M&A-Transaktionen und Unternehmensnachfolge. Wegen seiner Zulassung auch in Italien (Avvocato) liegt einer der Schwerpunkte auf Italien.

Durch die intensive Beschäftigung mit dem internationalen Rechtsverkehr ist Dr. Einhaus auch für Internationales, insbesondere für Europäisches Zivilverfahrensrecht (z.B. internationale Mahnverfahren) zuständig. Auf diesen Gebieten sind seine Kenntnisse und Erfahrungen auch von Unternehmern und Juristen gefragt. So ist Dr. Einhaus unter Anderem als Dozent der DeutschenAnwaltAkademie (DAA), der Haufe Akademie, der Rechtsanwaltkammer Freiburg und der Allianz Makler Akademie tätig. Daneben ist er als Dozent bei der Europäischen Rechtsakademie (ERA), u.A. in Trier, Warschau und Riga tätig. Gemeinsam mit dem Steuerberater Marco Sarcoli ist Dr. David Einhaus Partner der „Dr. Einhaus, Sarcoli & Partner, Rechtsanwälte, Steuerberater“ Partnerschaftsgesellschaft, die in allen steuerlichen Belangen, insbesondere auch die über die Rechtsberatung hinausgehenden Leistungen wie Buchhaltung und Jahresabschlüsse, zur Verfügung steht. Seit 2007 ist Dr. Einhaus befugt, den Titel Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht zu führen. Im Jahre 2012 wurde ihm auch der Titel Fachanwalt für Steuerrecht verliehen. Seit 2014 ist er Dozent der DeutscheAnwaltAkademie (DAA) im neuen Fachanwaltslehrgang für Internationales Wirtschaftsrecht. Seit 2016 ist er selbst Fachanwalt für Internationales Wirtschaftsrecht und hat daher die maximal mögliche Anzahl an Fachanwaltschaften erreicht.

Lebenslauf

David Einhaus wurde am 22. Januar 1971 in Freiburg im Breisgau geboren. Er ist verheiratet und ist Vater von 5 Kindern.

Ausbildung und Werdegang:
1990: Abitur.
1990-1995: Studium der Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg
1995-1997: Referendarsausbildung in Freiburg, Abschluss mit Assessorexamen.
1996: Wahlstation in einer europarechtlich ausgerichteten Kanzlei in Rom.
1997-1998: Tätigkeit als deutscher Rechtsanwalt (Zulassung am LG Freiburg) in Rom.
1998: Veröffentlichung des Beitrages “UN-Kaufrecht für Unternehmer” im Wirtschaftsreport 5-6 der deutsch-italienischen Handelskammer Mailand. Veröffentlichung des Aufsatzes “das italienische Leistungsbefehlsverfahren” im Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft für Internationalen Rechtsverkehr im Deutschen AnwaltVerein Nr.16.
1999: Veröffentlichung des Aufsatzes “das italienische Leistungsbefehlsverfahren” im Anwaltsblatt 3/99.
Veröffentlichung des Aufsatzes “Die internationale Reichweite des deutschen Mahnverfahrens” im Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft für Internationalen Rechtsverkehr im Deutschen AnwaltVerein Nr.18.
Im Mai Vortrag für die Europäische Anwaltsorganisation DACH über die neue Niederlassungsrichtlinie 98/5/EG in München.
Im Oktober Bestehen der aus drei Klausuren der Rechtsgebiete Verwaltungsrecht, Zivilrecht und Zivilverfahrensrechts in italienischer Sprache bestehende schriftliche Eignungsprüfung für EU-Anwälte in Rom.
2000: Im Januar Bestehen der mündlichen Eignungsprüfung in Rom; seither als “Avvocato” nach Auskunft durch die Rechtsanwaltskammer Freiburg der dort einzig bekannte auch in Italien unbeschränkt zugelassene Rechtsanwalt des Kammerbezirks. Veröffentlichung des Beitrags “Die Richtlinie 98/5/EG zur Erleichterung der ständigen Ausübung des Rechtsanwaltsberufs im Ausland” in der DACH-Schriftenreihe Nr.13 mit dem Titel “Das künftige Berufsbild des Anwalts in Europa”, erschienen beim Verlag Dr.Otto Schmidt, Köln.
2001: Beginn der Dissertation mit dem Thema “Reformentwicklung im italienischen Insolvenzrecht” an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
2002: Zulassung zum Oberlandesgericht Karlsruhe.
2004: Abschluss der Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
2006: Vereidigung zum Urkundenübersetzer für das Land Baden-Württemberg durch den Präsidenten des Landgerichts Freiburg.
Teilnahme am Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht in Hamburg.
2007: Verleihung der Befugnis, die Bezeichnung “Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht” zu führen, durch die Rechtsanwaltskammer Freiburg.
2008: Veröffentlichung des Aufsatzes “Qual der Wahl: Europäisches oder internationales deutsches Mahnverfahren?” zum neuen Europäischen Mahnverfahren und zum internationalen deutschen Mahnverfahren in der Fachzeitschrift IPRax (Praxis des Internationalen Privat- und Verfahrensrechts) und Vortrag zu diesem Thema bei der Europäischen Rechtsakademie (ERA) in Trier.
2011: Bestehen der Prüfung zum Fachanwalt für Steuerrecht.
Veröffentlichung des Aufsatzes “Erste Erfahrungen mit dem Europäischen Zahlungsbefehl” in der Europäischen Zeitschrift für Wirtschaftsrecht 2011, S. 865 ff.
2012: Verleihung der Befugnis, die Bezeichnung “Fachanwalt für Steuerrecht” zu führen, durch die Rechtsanwaltskammer Freiburg.
Seit 2014: Dozent im neuen Fachanwaltslehrgang für Internationales Wirtschaftsrecht der DeutscheAnwaltAkademie (DAA) in Düsseldorf und München.
2015:  Dozent auf dem Kongress “Internationales Steuerrecht” der DeutscheAnwaltAkademie (DAA) in Spanien zum Thema “Italienisches Steuerrecht”.
Dozent im  Fachanwaltslehrgang für Internationales Wirtschaftsrecht der DeutscheAnwaltAkademie (DAA) in München und Hamburg.
Dr. Einhaus absolviert den Fachanwaltslehrgang für Internationales Wirtschaftsrecht erfolgreich und stellte bei der Rechtsanwaltskammer Freiburg den Antrag auf Verleihung der Befugnis, die Bezeichnung “Fachanwalt für Internationales Wirtschaftsrecht” zu führen.
Im November 2015 Dozent der Europäischen Rechtsakademie (ERA) und der Polnischen Anwaltskammer zum Internationalen Prozess- und Zivilverfahrensrecht in Warschau (Polen).
2016: Verleihung der Befugnis, die Bezeichnung “Fachanwalt für internationales Wirtschaftsrecht” zu führen, durch die Rechtsanwaltskammer Freiburg.

 

 

 

 

Veröffentlichungen

“Die Internationale Reichweite des deutschen Mahnverfahrens im Anwendungsbereich des EuGVÜ”
Ein u.A. im deutschen “Anwaltsblatt” (2000, S.577 ff.) veröffentlichter und im Standardkommentar zur Zivilprozessordnung “Thomas/Putzo” (23.A.) zitierter juristischer Fachartikel zur effektiven Verfolgung von Zahlungsansprüchen über die Grenzen der EU-Staaten hinweg.

“UN-Kaufrecht für Unternehmer”
Ein Überblick über das im internationalen Warenhandel aufgrund seiner regelmäßig automatischen Anwendbarkeit äußerst bedeutende UN-Kaufrecht für Unternehmer; veröffentlicht von der deutsch-italienischen Handelskammer in Mailand.

“Die Richtlinie 98/5/EG zur Erleichterung der ständigen Berufsausübung des Rechtsanwaltsberufs im Ausland”
Entsprechend dem Titel werden die Regelungen und die Auswirkungen der Liberalisierung des anwaltlichen Berufsrechts der Anwälte von dem selbst durch die Zulassung in der BRD und Italien zugelassenen, unmittelbar betroffenen Autor eingehend betrachtet, erläutert und gewürdigt. Veröffentlicht in der DACH-Schriftenreihe Nr.13 des Verlags Dr.Otto Schmidt, Köln.

“Die „außerordentliche Verwaltung“ („amministrazione straordinaria“) des reformierten italienischen Insolvenzrechts.”
Im Jahr 2004 gab es in Italien einige Großinsolvenzen, namentlich „Parmalat“ und „Volare“ die die Regierung Berlusconi veranlasste, das Sonderinsolvenzverfahren für Großunternehmen mehrfach zu ändern. Die gesetzlich Intervention der Industriepolitik in die Krise ist aus deutscher Sicht so ungewöhnlich wie interessant. Das Verfahren enthält auch bemerkenswerte Regelungen zur Konzern- und Gesellschaftsinsolvenz, die aus Sicht des Praktikers anhand der o.g. Insolvenzen dargestellt werden. Veröffentlicht im Mitteilungsblatt 2/2004 der ARGE für Internationalen Rechtsverkehr im deutschen Anwaltverein, S. 87.

“Die „außerordentliche Verwaltung“ („amministrazione straordinaria“) des reformierten italienischen Insolvenzrechts.”
Die Dissertation von Rechtsanwalt und Avvocato David Einhaus, Freiburg, hat die außerordentliche Verwaltung von Großunternehmen in der Krise (amministrazione straordinaria) zum Gegenstand. Nach einem wertvollen, einführenden Überblick über das gesamte Insolvenzrecht Italiens mit seinen insgesamt fünf verschiedenen Verfahren befasst sich der Verfasser eingehend mit dem industriepolitischen Sonderfahren der außerordentlichen Verwaltung von Großunternehmen in der Krise, das bereits 1979 durch die sogenannte Legge Prodi eingeführt und 1999 umfassend reformiert wurde. Die erst nach dem Zusammenbruch des PARMALAT-Konzerns im Jahre 2004 in Kraft getretene Legge Marzano ist dabei bereits eingearbeitet. Die dadurch sehr aktuelle wissenschaftliche Betrachtung erfolgt auch aus dem Blickwinkel des deutschen und europäischen Rechts. Im Zentrum der Betrachtung steht die Frage der Vermeidung des Konkurses durch die Neue außerordentliche Verwaltung. Veröffentlicht im AIS-Verlag, ISBN 3 – 928633 – 01 -5. Preis: EUR 25,80 zzgl. Versand (in Abweichung von u.g. Schutzgebühr).

“Europäisches Mahnverfahren: grenzüberschreitende Verweisung bei Unzuständigkeit ? – Stellungnahme zu Sujecki, EuZW 2005, 45.”
Die Europäische Kommission hat einen Verordnungsvorschlag zu einem Europäischen Mahnverfahren vorgelegt. Der Autor befasst sich mit einer ersten, aus dem o.g. Titel ersichtlichen Stellungnahme zum Verordnungsvorschlag und bringt dabei die umfassenden Erfahrungen der Kanzlei ein. Veröffentlicht in EuZW 2005, S. 165.

“Qual der Wahl: Euro päisches oder internationales deutsches Mahnverfahren?”
Das neue Europäische Mahnverfahren wird mit dem deutschen Internationalen Mahnverfahren verglichen. Beide können zukünftig genutzt werden, so dass die Betrachtung der Vor- und Nachteile so wie ein Ausblick auf die möglichen Probleme bei deren Anwendung wichtig ist. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift Praxis des internationalen Privat- und Verfahrensrechts (IPRax) 2008, S. 323 ff.

“Erste Erfahrungen mit dem Europäischen Zahlungsbefehl – Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten”
Nach knapp drei Jahren seit Inkrafttreten des Europäischen Mahnverfahrens gibt der Autor aufgrund seiner intensiven Tätigkeit im Bereich der grenzüberschreitenden Tätigkeit einen Überblick über die ersten Erfahrungen, die Anwendungsprobleme und den Verbesserungsbedarf. Veröffentlicht in EuZW 2011, S. 865.

“Erfahrungsbericht zur steuerlichen Rechtsberatung im Verhältnis Deutschland-Italien und aktuelle Entwicklungen”
Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht im DAV (Hrsg.), Steueranwalt International 2015/2015, S. 127.

 

 

 

Berufsvereinigungen und Arbeitsgemeinschaften

 

Deutsch-italienische Juristenvereinigung/Vereinigung für den Gedankenaustausch zwischen deutschen und italienischen Juristen e.V.
Arbeitsgemeinschaft Internationales Wirtschaftsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV)
Arbeitsgemeinschaft Handels- und Gesellschaftsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV)
Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht im Deutschen Anwaltsverein (DAV)
Associazione Internazionale Giuristi Lingua Italiana (Internationale Vereinigung der italienischsprachigen Juristen – AIGLI)
DACH -Europäische Anwaltsvereinigung

Darüber hinaus ist Dr. Avv. Einhaus vereidigter Urkundenübersetzer für die italienische Sprache. Insbesondere bei juristischen Dokumenten, zum Beispiel bei komplexen Verträgen, ist dies von erheblichem Wert für die Qualität der Übersetzung und von erheblicher Bedeutung für den Anwender bzw. Nutzer des Dokuments.